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4 (1865) Indische Nachrichten und geschichtliche Bruchstücke ; Leben und Charakteristik Arrian's
Entstehung
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Als er diese Einrichtungen getroffen hatte und nun ans demLande der Inder abziehcn wollte, habe er zum König des Landes denSpatembas eingesetzt, einen seiner Freunde, den besten Bacchanten.Nach dem Tode des Spatembas sei ihm sein Sohn Budhas in derRegierung gefolgt, und zwar habe der Vater zwei nnd fünfzig, derSohn aber zwanzig Jahre die Inder beherrscht, und dann sei die Kroneauf des letzteren Sohn, Eradevas übergegangen, und von diesem habesich die Herrschaft, regelmäßig in der Familie wechselnd, vom Vater ausden Sohn vererbt; wenn aber die Familie anösterbe, so werden dannje die Edelsten zu Königen über die Inder eingesetzt. Den Herculesaber, der laut der herrschenden Sage nach Indien kam, nennen dieInder selbst einen Landcseingcborcncn. DiescrHerculeS werde haupt-sächlich von den Snrasencrn verehrt, einem indischen Volksstamme,wo die zwei großen Städte Mctbora und Elisobora sind, und derschiffbare Fluß Jobares ihr Land durchströmt. Die Tracht, welchedieser Hercules an sich hatte, sagt Megasthcncs, sei der des thebani-schcn Hercules gleich gewesen, wie die Inder selbst erzählen, nnd, erhabe eine sehr zahlreiche männliche Nachkommenschaft denn auchdieser Hercules habe viele Weiber gcheirathct in Indien gehabt,aber nur eine einzige Tochter. Der Name des Mädchens sei Pandäagewesen, und das Land, wo sie geboren und dessen Negierung Hercu-les ihr übertrug, habe desgleichen Pandäa geheißen nach dem Namender Tochter 5): auch hatte sic von ihrem Vater gegen sünsbundcrtElephanten, au viertausend Reisige und bei hundert und dreißig tau-send Mann Fußvolks erhalten. Auch erzählen einige Inder folgen-des von Hercules: nachdem er die ganze Erde und das Meer durch-zogen, und alle schädlichen Unthierc °) ausgcrottct?), habe er imMeere einen weiblichen Schmuck aufgefunden, wie ihn auch bis aufden heutigen Tag diejenigen, welche aus Indien die Frachtwaaren zuuns bringen, eifrig auskausen und auSsührcn^): und die alten Grie-chen und die Begüterten und Neichen unter den jetzigen Römern kau-fen noch weit eifriger die Meerperle, bekanntlich Margaritc in der in-dischen Sprache genanntHercules nämlich, dem diese Tracht