Ilkäbischen Feldzüge MN 16 . des Monat« Dässuö gab nach Plut. 74. der gtcic!j>falls wie Arrian a. n. St. des a» demselben Tage noch daran sich reihendenSchmanse« bei MediuS gedenkt, nnd zwar fand jenes ülelagc nach Plut. Stattin dem das von Opserpriestcrn und Wahrsagern voll gewesen sei,
welche Alexander» mit thörichtcn Besorgnissen erfüllten. Dieser Paiast ist nach Op-vert die kleinere, auf der Westseite des Euphrat gelegene KvnigSburg, wo Ale,rander seinen Sitz genommen hatte, Heidelb. Jahrb. 1863 >66.
^) 25, I ff. 27, 2. Pint. älex. 75. Diod. XVII, 117. Er ist wohlderselbe mit dem MediuS ans Larissa, der nach Strabo 5Zt> über Armeniengeschrieben nnd am Feldzüge Alexanders Thcil genommen hat.
6) WaS auch bei diesem und dem noch folgenden Mahle bei MedinS 25,l, seinem letzten, in reichem Maße der Fall war, indem Alexander die zwan-zig, um seine Aufheiterung bemühten Tischgenvssen zu», Trinken ungemischtenMeines nbthigte, ihnen damit zuirank und von Allen Erwiderung erhielt, unddabei ein Bruchstück aus der Andromeda seines Lieblingsdichters EuripideS vor-trug Athen, veipn. X, 434 c. XII, 537 6. Plut. ^Icx. 75 f. 87NIP08. I, 6.Aelian V. N. III, 23.
25.
I) Diese Tagbücher hatten de» Diodot aus Erythrä und hauptsächlich wohlden königlichen Geheimschreiber (VII, 4, S> EumeneS zu Verfassern, Athen,veipn. X, 434 b; vielleicht ein Auszug davon sind die Ephemcridcn des Olyn-thiers Strattis (St. Er. 45 s.), während die von dem Samier Aeschrivn ge-schriebenen für ein EpoS in Form eines Tagebuch« über Alexanders Feldzügeangesehen werden, R. E- I, 447 f. 2. A. Die Auszüge ans dem erstge-nannten Werke bei Plut. ,4Iex. (76, 77) sind kürzer, die bei Arrian (25 s.)vgl. Anm. 4 j. Vorwort, um zwei Tage, den 16. n. >7. DäsiuS länger undüberhaupt ausführlicher, ohne jedoch, wie Plutarch, die MonatStage anzugeben.Plutarch stimmt in der Hauptsache mit Arrian überein, unv weicht nur inSinzelnheiten und im Ausdruck von ihm ab, daher gegenüber von seiner, aller-dings vielleicht nicht so streng zu nehmenden Versicherung (Eap. 77): dasMeiste sei, wie er es gebe, wörtlich in den Tagebüchern ausgezeichnet, so wiegegenüber von dem Aussehen der Auszüge Arrian« al« authentischer Nachwei-sungen, die Vermnthung erlaubt sein dürfte, daß beide Historiker nicht voll-ständig übereinstimmenden Handschriften, was bei der Beschaffenheit der Nach-richten selbst leicht denkbar ist, gefolgt seien. St. Crvix hat es 4SI ff. ver-sucht, beiderlei Auszüge mit einander zu vereinigen und durch einander zuergänzen. — DankSwerth ist es, daß Plutarch die I l Tage der letzten Krank-heit des König« durch ihre Benennung nach dem macedonischen KalcndermvnatDäsiue genauer von einander unterschieden hat, ausgenommen, daß er, stattPSe>or-rox zu sagen, dafür bloß r^r- kertoücklrt- braucht,
und die o^oifr- übergehend, beide Tage zusammenwirft, während Arrian bloßArrian's Annabasis. 13