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3 (1865) Anabasis oder Feldzüge Alexanders : [Buch 5 - 7]
Entstehung
Seite
134
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d. Ii- aus dem Hochlande im Norden KabnlistanS, mit gleicher Wahrscheinlich,keil ebenso unzweifelhaft, als er die Feier des hiedurch angeblich veranlaßtenDionysuSfesteS für eine Dichtung erklärt. Diese sei im Zusammenhängemit dem bekannte» Streben der Griechen, für ihre» Götter- und Herocnglau-be» und CnltuS an allen Orten, zumal auch in Namensähnlichkeiten, An,knüpfungspunkte zu suche» und zu finden, aus den Sitten der Bewohnerjenes Landes abzuleitcn, welche lebenslustige Liebhaber de« bei ihnen reichlicherzeugten Weines gewesen und von denen ein Stamm über den Gräbern ihrerVerstorbenen Trauben verzehrt habe. Die Stadt des Divnvsus in Indienwieder z» finden, mochten nach ihm die Griechen am Wahrscheinlichsten durchdas indische Wort Nishadha veranlaßt worden sein, womit in der indische»KoSmographie ein Berg im Süden des Centralberges Mer» bezeichnet wurde,und zwar vermuthlich ein wirkliches Gebirge, nämlich der höchste, äußersteHindnkoh, während Paropanishadha das niedrigere, unter ihm liegende Ge-birgSland bezeichnete. Das höchste Gebirge dieses Gebietes von Asten endlichwürde der MeroS (»nt. h. 6; Mer») bezeichnen, im religiösen Glauben deralten Inder dem gleichfalls nach Norden verwiesenen Götterberge des Zendvol-keS, dem Albordj vergleichbar, und da z» suchen sein, wo der Himalaja anseinem Nvrdwestende sich mit dem ParopanisuS»1 kreuzt und zu den höchstenSchneegipfcln erhebt; Ritter II, 6 ff. V, 44g ff. VIII, 44 ff. XI, 523. N. E.IV, 1872. Kr. 201 f. Sint. Geogr. Reg. 231 f. Lassen I, 84k f., wo A»m.2, 847 die Ableitung des Wortes aus dem Sanskrit besprochen wird. DörnerIV. Bdch. VI»»»).

5) Der nordwestliche Hauptzweig des MesogiS, der durch das Innere desganzen Landes streicht und mit seiner Nordostspitze bei SardcS endigt. Er warnamentlich reich an gutem Wein, N. E- VI, 2, 2V2I f.

4- Jnd. I, 4. Gerhard II, 465. Anm. 3, 4LK. Anm. 3. N. E- IV,1018. VI, 2, ISI7 f.

6) III, 28, 4. Anm. K z. IV, 22, an deren Schluß es heißen sollte: undfür die sich auch Lassen a. a. O. 121. Anm. i ausspricht.

6) Westermann, NzNIiogr. p. 385 bei Sint. 62. Preller, Griech. Myth.I, 4 15, 435.

7> Bei den Parvpanisaden wie auch bei den Bewohnern des östlichenPendschab oder der Ventapotnmia, Lassen, Oe Ventapotamin Indien 22, 29 f.Jnd. A. K. II, 157 ff. finden wir keinen Fürsten, sondern nur bei denIndern der westlichen Ventaxotamia. Hier in Nysa allein tritt ein Fürst auf,aber beschränkt durch einen Rath von Edlen 2, 2 ff. (Bei Plnt. Alex. 58 er-scheint er nur als 77x>k<7^r!ro:vog unter den Gesandten von Nysa). Auch waren,scheint es, die Parvpanisaden in viele kleine Stämme getheilt, wie das dieHöhenzüge und Abdachungen des Hindnkush umfassende Kafiristan der neuerenGeographie in eine Anzahl kleiner Staaten gespalten ist, Lasten II, 143. Aus-land 1862 Nr. 4S.

*) Was nach dem Indischen eigentlich die richtigere Sprachform ist, Sint.Geogr. Neg. 233.