wenig hinter Theseus, dem Sohne des Poseidon ^), oder hinterJon, dem Sohne des Apollo?). So ist meines Bcdünkens auchseine persische Tracht eine Berechnung gegenüber von den Barba-ren, um der Person des Königs vor ihren Augen das ganz Fremd-artige zu benehmen, und ebenso gegenüber von den Macedoniern,um ihn vor macedonischem Ungestüm und Ucbcrmuth gewissermaßensicher zu stellen In derselben Absicht hat er auch meines Er-achtens ihren Reihen die persischen Apfelträger s) und den Leib-scharen die Ebenbürtigen einverleibt. Auch den Trinkgelagengönnte er, wie Aristobul behauptet, nicht des Weines halber soviel Zeit; — denn Alexander soll nicht viel Wein getrunken haben;— sondern aus freundlicher Rücksicht gegen seine Freunde '').
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Wer aber Alexandern tadelt, der bringe bei seinem Tadel nichtbloß das vor, was wirklich Tadel verdient '), sondern fasse anAlexander Alles in Eins zusammen und bedenke dann, wer er selbstist und in welcher Lage er sich befindet, und wer jener war undzu welcher Höhe menschlichen Glücks er cmporgestiegen ist, ehe er,selbst ein Geringerer und der sich um Kleinigkeiten abmüht, undselbst diese nicht in Ordnung erhält, ihn tadelt, der ohne alle Wi-derrede ei» König beider Welttheile geworden ist und Alles mitseinem Namen erfüllt hat. Denn ich meines Theils glaube, daßes kein Volk auf Erden, daß es keine Stadt in damaliger Zeit,ja daß es keinen Menschen gegeben hat, zu dem nicht der NameAlexanders gedrungen wäre. Daher geschah es auch meines Bc-dünkens nicht ohne göttliche Fügung, daß dieser Mann, keinem an-deren Menschen vergleichbar, geboren wurde ^). Und darauf sollenauch die Orakelsprüche bei Alexanders Tode hingedcutet haben, unddie Erscheinungen, welche Verschiedenen zu Theil geworden, und dieTraumgesichte, welche Verschiedenen erschienen sind^), darauf diebis jetzt übermenschliche Verehrung seines Andenkens von Seiten derMenschen; daraus endlich andere, jetzt noch nach so langer Zeitseiner Verehrung halber dem Macedoniervolkc ertheilte Orakclsprüche.