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wohnheit Lrankopfer gespendet hatte, ließ er mit der Trompete dasZeichen zur Abfahrt geben, und zugleich mit dem Zeichen wurde diesein schönster Ordnung angetreten. Es war nämlich zuvor die An-weisung crtheilt worden, welchen Abstand die Packboote sowohl alsdie Pferdefrachtschiffe und die Kriegsfahrzcugc von einander Anhal-ten sollten, um nicht bei planloser Fahrt unterwegs zusammen zustoßen; auch den Schnellseglcrn wurde es nicht gestattet, außer ihrerOrdnung vorauszueileu. Das Getöse des Ruderschlags war mitnichts Anderem zu vergleichen, indem so viele Schiffe zu gleicher Zeitin Bewegung gesetzt wurden, sowie auch das Geschrei der Bootsleute^),die den Anfang und die Pausen des Ruderns angaben, und der Ru-derer selbst, so oft sie, in Masse laut ausjauchzend, in die brausendenWellen schlugen. Die Ufer an vielen Stellen höher als die Schiffe undso den Lärm in einen engen Raum eingrenzend, warfen ihn, schon durchdie Einengung bedeutend verstärkt, gegen einander; ja auch die Wald-schluchten zu beiden Seiten des Flusses trugen theils durch ihreOede,theils durch das Zurückwerfen des Schalles noch dazu bei. DerAnblick der Pferde, die auf ihren Frachtschiffen sichtbar wurden, daman früher in Indien nie Pferde auf Schiffen gesehen hatte — dennauch der Dionysuszug gegen die Inder war laut der Ueberlicferungnicht zu Schiffe gemacht worden — setzte die zuschauenden Barbarenin Erstaunen, daher die, welche der Abfahrt beigcwohnt hatten, vonda an eine große Strecke mitliefen, und auch überall, wo in demAlexandern bereits unterworfenen Theilc Indiens das Geschrei derRuderer oder das Getöse des Ruderschlags hindrang, gleichfallsAlles dem Ufer zurannte und unter Absingung barbarischer Liedernachfolgte?). Denn gibt cs irgendwo Gesang- und Tanzfreunde,so sind es die Inder noch aus der Zeit des Dionysus »nd derer,welche mit Dionysus Indien durchschwärmt haben ^).
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So denn dahinfahrend, legte er am dritten Tage') bei derStelle an, wo Hephästion und Craterus die Weisung erhalten hatten,einander gerade gegenüber auf beiden Ufern ein Lager zu beziehen.Hier blieb er zwei Tage liegen, und als auch Philippus mit dem