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3 (1865) Anabasis oder Feldzüge Alexanders : [Buch 5 - 7]
Entstehung
Seite
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deren Burg, der Erste auf ihrer Mancr. Die Besatzung findet im selbstangelegte» Feuer oder durchs Schwert der Maccdonicr den Untergang.Cap. Die übrigen Städte der Maller trifft Alexander von ibrcnin die Wüste entronnenen Bewohnern verlassen an. Nach eintägiger Rastsendet er ein Korps an de» Fluß zurück, das in de» angrenzenden Wäl-dern viele Flüchtlinge tödtet. Er selbst geht auf die Hauptstadt derMaller, das Asyl vieler Flüchtlinge los- Doch diese, über den Fluß ge-gangen, erwarten ihn am jenseitigen Ufer schlagfertig. Mit seiner Rei-terei nachsetzcnd, zwingt er sie zum Rückzug, von dem sie aber beim An-blick bloßer Reiterei zu Halt und hitzigem Widerstand übergehen, bis dieWahrnehmung des anrückcnden Fußvolks sic zu erneuter vcrlustvollerFlucht in eine feste Statt bestimmt, die Alexander sofort cinschließt.Ihre Bestürmung von zwei Seite» veranlaßt die Inder zum Rückzugauf die Burg. Der König dringt mit seinen Leuten lange vor den kleb-rigen in die Stadt ein. Bei der darauf folgenden Bestürmung ihrerBurg ist er wiederum der Erste auf der Mauer', und springt, nur vonPcuccstcs, Leonnatns und Abreas gefolgt, in den inneren Bnrgraumhinab, wo er der feindlichen Uebcrzahl den heldcnmüthigsten Widerstandleistet. Cap. 8 und 9. Von den drei Genannten, welche ihn schir-men, fällt Abreas. Alexander, schwer in die Brust verwundet, setzt trotzgroßen Blutverlustes seine Verthcidignng bis zur Ohnmacht fort. Obgleichselbst auch getroffen, decken ihn die zwei Ueberlcbcndeu so lange, bis dieMaccdonier unter heißer Anstrengung die Mauer erklimmen. Cap. >0.

Allgemeines Blutbad, während der König im bedenklichsten Zustandeweggetragcn wird. Von den vielen widersprechenden Angaben, namentlichüber Ort und Zeugen von Alexanders Unfall, nimmt Arrian Anlaß, überGcschichtsentsteller durch Märchen seinen Tadel auszusprcchcn. Ortsbe-stimmung des berichteten Vorfalls, so wie der Schlacht bei Gaugamela

nicht Arbela. Cap. 1l. Während der Heilung von AlexandersWunde erregt das ins Lager gelangte Gerücht von seinem Tode da-selbst eine so trostlose Stimmung, daß ihre Widerlegung keinen Glau-ben findet. Cap. 12. Jnbclvoller Empfang des genesenen Ale-xander im Lager. Seine Mißstimmung über die ihm wegen Bloß-stellung seines Lebens gemachten Vorwürfe seiner Freunde. BeruhigendeAnsprache eines Böotiers an ihn. Cap. 13. Gesandtschaften derMaller und Oxydraken mit Nnterwcrfungsauträgen und Geschenken. Ale-xanders Forderungen an sie von ihrer Seite noch durch Leistungen über-boten, von denen er jedoch nicht alle annimmt. Einsetzung eines Statt-halters bei ihnen. Wciterfahrt durch den Hydraotes und Acesines in denIndus. Zusammenfluß und Namensänderung der vier in den Indusmündenden Ströme. Breite des letzteren. Cap. 14. Unterwerfungder Abastaner, Xathrcr und Ossadicr. Vermehrung der Flotte durch neueKriegs- und Frachtschiffe. Grenzbestimmung und militärische Sicherungder Statthalterschaft des Philippus. Gründung einer vielversprechendenStadt mit Schiffshänscrn am Zusammenfluß des Acesines und Indus.