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Feinden Nichts zu fürchten; aber was von der Gottheit kommt, kommtunerwartet und ist deßhalb unvermeidlich für den Menschen ^).
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Also sprach Cönus, und mit lautem Beisallszuruf sollen seineWorte von den Anwesenden begrüßt worden sein, ja Vielen entstürz-ten auch Thränen, und diese beurkundeten noch deutlicher ihre Abnei-gung gegen weitere Gefahren, so wie ihre Freude an der Heimkehr ').Alexander, im Augenblick ärgerlich sowohl über die Freimüthigkeitdes Cönus, als auch über die Bedenklichkeit der übrigen Anführer,löste die Versammlung auf, rief sie jedoch für den folgenden Tag imZorn wieder zusammen und erklärte: er selbst werde weiter ziehen,wolle aber keinen Macedonier zwingen, ihm unfreiwillig zu folgen;denn er werde schon noch Leute finden, die ihren König freiwillig be-gleiten würden. Wer nach Hause gehen wolle, dem stehe es frei,heim zu ziehen und seinen Angehörigen zu erzählen, daß er um denPreis der Heimkehr seinen König mitten unter den Feinden verlassenhabe. Mit diesen Worten zog er sich in sein Zelt zurück, und ließan jenem Tage und an den zwei folgenden nicht einmal Einen seinerVertrauten vor sich kommen, sondern wartete ab, ob nicht vielleicht,wie dieß bei einem Soldatenhaufen meist zu geschehen pflegt, bei denMacedoniern und den Verbündeten eine Sinnesänderung eintrcten,und sie so zur Folgsamkeit geneigter machen würde ^). Als aber imLager wiederum tiefe Stille herrschte, und es sich zeigte, daß manzwar über seinen Zorn betrübt sei, sich jedoch hiedurch nicht nm-stimmen lasse, da opferte er denn nach der Angabe des Lagiden Pto-lemäers nichts desto weniger wegen des Ucbergangs, erhielt aber keinegünstigen Opferzcichen. Jetzt erst, als ihn Alles auf die Heimkehrhinwies, versammelte er die Nettesten seiner Vertrauten und haupt-sächlich die ihm Ergebensten wieder um sich, und ließ unter dem Heerebekannt machen, daß die Rückkehr beschlossen sei^).
29.
Darüber erhob sich ein Geschrei, wie es etwa ein gemischterHaufen vor Freuden erheben mag, und die Meisten vergaßen Thrä-