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1 (1872) Verzeichniss der Emailwerke
Entstehung
Seite
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(SO. K c I i <j u i a r i 11 in ,

von Eichenholz, mit emaillirten Kupferplätten überlegt,oben mit Bergcristall gekrönt.

Es hat die Gestalt eines viereckigen Kästchens mitvier kupfernen Füsschen und einem dachförmigen, aufallen vier Seiten schräg ansteigenden Deckel, der miteiner Kuppel von einem innen hohl geschliffenen Berg-kristall zur Aufnahme der Reliquien bekrönt ist. Auf denvier Seiten sind die Halbfiguren der zwölf Apostel eingra-virt, die Gründe sind abwechselnd hell und dunkelblauemaillirt, die Heiligenscheine und die Bücher derselbenvon weissem Email. Auf dem untern Gesims sind ihreNamen eingravirt. Auf der Fläche des Daches sind zehnHalbfiguren von Engeln eingravirt, ebenfalls mit weiss-emaillirtem Heiligenscheine und blauem Grunde. Ueberdie Kuppel geht ein Kupferband mit Röhrchen oben zumAufstecken eines besondern Ostensoriums, in welchem dieReliquien zu Zeiten ausgestellt waren. Die verzierendenCristalllcnöpfe des obern Gesimses fehlen grösstentheils.

H. 0,215, B. 0,16 M.

12. Jahrli.

S. Hefner, Kunstkammer, PI. 1.

(5133)

61 . Vortragkreuz,

hat viel Aehnlichkeit mit Nro. 18, nur dass die Fortsätzeder Kreuzbalken mit den Emailfigürchen fehlen, und derBeleg der Rückseite ebenfalls nicht mehr vorhanden ist.Der Crucifixus ist bedeutend grösser. Das Emailtäfelchenüber dem Christus hat die Inschrift: I H S

X P-S

Kreuz, H. 0,432, B. 0,253 M.

Christus, H. 0,224, B. 0,173 M.

12. Jahrh.

(880)

II o s t i c n b e h a I t c r,

in Gestalt einer Taube (columba, peristerium); Kupferguss,gravirt, emaillirt und vergoldet.

62 .