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zu thun, wo Niemand cincu Augenblick länger ocrweileu mag, alsuöthig ist?"
Auf diese Frage erhielt ich keine Antwort. Zu gleicher Zeitkehrte Suleiman mit Wasser zurück, während der Serrudgi und diePferde bei der Quelle geblieben waren. Die Befriedigung des Durstesschic» ihn auf einen Augenblick wieder zu beleben und ich hoffte schon,er werde die Reise fortsctzcu oder wenigstens zurückkehren können unddrängte ihn, es zu versuchen. Er blieb still — und schien Kräfte zusammeln zum Sprechen. Endlich begann er:
„Dies ist das Ende meiner Reise und mciucs Lebens; — ichkam hierher, um zu sterben; aber ich habe »och eine Bitte zu thun,einen Befehl — denn ein solcher müssen meine letzten Worte sein.
— Werden Sie ihn ausführcn?"
„Gewiß; doch fassen Sic Hoffnung."
„Ich habe keine Hoffnungen, keine Wünsche, als nur den cincu
— verhehlen Sic meinen Tod vor allen menschlichen Wesen."
„Ich hoffe, das wird nicht nöthig sein; Sic werde» sich erhole»,
und —"
„Still! — Es muß so sein: versprechen Sic mir's."
„Ich verspreche es."
„Schwören Sie bei Allem, was"— Hier sagte er mir einenhöchst feierlichen Eid vor.
„Dies ist gar nicht nöthig; ich werde Ihren Wunsch erfüllen;und an mir zu zweifeln ist —"
„Es hilft Alles Nichts, — Sic müssen schwören."
Ich leistete den Eid: das schien ihm Erleichterung zu verschaffen.Er zog einen Siegelring vom Finger, auf dem sich einige arabischeBuchstaben befanden, und reichte mir ihn dar. Dann fuhr erfort —
„Am neunten Tage im Monat, genau zu Mittag (in welchemMonat Sic wollen, doch dieser Tag muß cs sein) werfen Sic diesenRing in die Salzquellen, welche in die Bai von Elcusis fließen: denTag darauf erscheinen Sie zu der nämlichen Stunde an den Ruinendes Ccrcstcmpcls und warten eine Stunde."
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