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'Ans! tapfrer Bligh! der Feind ist an dem Thor!Wach auf! wach auf! — du trittst zu spät hervor!
Au deiner Matte steht der Mcutrcr keck,
Und zügellos herrscht jetzo Wuth und Schreck.
Gebunden du, vom Bajonett bedroht,
Von Händen, die sonst schreckte dein Gebot.
Man schleppt dich aufs Verdeck, ein andrer winkt,
Das Steuer dreht sich und. das Segel sinkt.
Der wilde Sinn, von Wuth und Grimm betäubt,
Da schwach nur noch das Pflichtgefühl sich sträubt,Stiert rings dich an aus manchem scheuen Blick,
Der vor dem Häuptling bangt um sein Geschick:
Denn nichts erstickt ganz des Gewissens Kraft,
Als nur die Wuth, der Rausch der Leidenschaft.
4 .
Umsonst, — dich kann des Todes Blick nicht schreckenSuchst du die Treuen drohend zu erwecken:
Sie kommen nicht, denn ihre Zahl ist klein,
Bang schweigen sic, indeß die Frechen schrein.
Du fragst umsonst: Antwort auf dein GesuchIst Fluch und Drohung, ärger noch als Fluch.
Die Schwerter sichst du vor den Augen blitzen,
Die Bajonette dröhn den Hals zu schlitzen,
Musketen zielen rings auf deine Brust,
Und Hände, denen Morden eine Lust.
Du rufst sic selbst zum Acrgsten auf: „Gebt Feuer!" —Den Mitleidlosen deucht es nicht geheuer,
Bewundernd hält die vor'gc Scheu sic auf,
Gab auch der Treue Bruch dem Frevel Lauf,
Nicht tauchen wollen sic ihr Herz in Blut, —
Sie lassen dich der Gnade wilder Flut.
isid'