Erster Gesang.
i.
Es war zur Morgenwacht, das Schiffchen fuhrSo leicht und schnitt so saust die stuchte Flur,Jndeß dir Welle rauschend Furchen schlugAns Vorderthcil, den allgcwaltgcn Pflug.
Das weite Wasserreich, war aufgcthan,
Rückwärts lag Südens Jnseloccan.
Die stille Nacht entwich schon allgemach,
Das Dunkel gab dem Meeres-Dämmern nach;Tagdurstig, ahnend schon des Lichtes NahnSchwamm der Delphin hoch oben auf dem Plan;Die Sterne zogen ihre Strecken ein,
Im Meer erlosch ihr Augenlider-Schein;
Des Segels Weiß blinkt wieder schattculcer,
Mit frischem Winde flattcrt's auf dem Meer,
Die Sonne grüßt den Purpuroccan, —
Doch eh sie aufgcht, — sei die That gcthan.
2 .
Des Schiffes wackrer Häuptling lag und schlief,Den Leuten trauend, so die Wacht berief.
Er träumte von Altcuglands liebem Strand,
Vom Lohn der Mühn, von Rast im Vaterland,
Byrvil'ö Wcrke II. 16