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Als seinen Lauf begann mein Roß,Wünscht' ich das Ziel bald zu erreichen,
Jetzt bangte mir, daß in dem TroßIhm würde Kraft und Hast entweichen!Unnöthig Bangen! wie ein RehWar cs in seiner Flucht zu schaun;
Nicht schneller fällt der blanke Schnee,
— Des Bauers Hütte zu umbann,
Daß kaum die Schwelle kennt sein Tritt —Als dieses Roß den Wald dnrchschnitt.
So ungezügelt, ungezähmt,
Die Wildheit wurde nie gelahmt,
So wie ein ganz verzognes Kind,
Wenn seine Wünsche nicht zu stillen,
Ja! wie gereizte Weiber sind,
Die hart bestehn auf ihrem Willen.
13 .
Nach Mittag lag der Wald im Rücke»,Die Juniluft weht kalt uns an,
Vielleicht daß kühl mein Blut auch rann,Solch Leiden zähmt selbst Trotz und Tücken.Und ich war nicht, was setzt ich bin,
Nein! wie ein Bergstrom braust ich hin:
All', die Empfindung war vermorscht,
Noch eh' ich ihren Grund erforscht,
Und so voll Furcht und Wnth und Gram,
In Qualen, die mich rings umwunden,
In Kälte, Hunger, Noth und Scham,
Ganz nackt und Hülflos fcstgebunden,
Aus einem Stamm, dcß hitzig Blut,
Wcnn's einmal kocht vor wilder Glut,
Gereizt der Klapperschlange glich,
Wenn sic bereit sich macht zum Stich —