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2 (1854) Der Giaur. Die Braut von Abydos. Die Belagerung von Korinth. Parisina. Der Gefangene von Chillon. Mazeppa. Die Insel oder Christian und seine Gefährten. Beppo. Fragment des Vampyr
Entstehung
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Die rasch des Waldes Blätter tödtet,

Und sic dann leblos übcrröthct,

An Farbe gleich dem starren Blut,

Das nach der Schlacht auf Todten ruht,Wenn Winterrcif hernicderstießtAns Häupter, die kein Grab umschließt,

So starr, daß nur umsonst die RabenDen Schnabel in die Wange grabe».

Es war ein wildes Unterholz,Kastanicnbänme hier und da,

Samt Fichten, Eichen hart und stolz,

Doch standen sie nicht allzunah,

Und das so recht zu meinem Glück,

« Sonst dacht' ich wol nicht mehr zurück.

Der Busch zerriß mir nicht die Glieder,

Den Schmerz der Wunden preßt' ich nieder,Sic harschten vor des Wind's Gewalt.

Die Bande gab mir festen Halt.

Wir rauschten wie der Wind dahinUnd ließen Wald und Wölfe drin;

Nachts hört ich sic auf unsrer Spur,

Ihr Trupp war immer uns im Nacken,

Und im Galopp, im schnellsten nur,

Daß Hund und Jäger nie sic packen.

Sic folgten uns, wohin wir stöhn,

Und boten selbst dem Morgen Hohn;

Ich sähe sic kaum ruthenweitDurch Büsche zieh» zur Morgenzcit,

Hört ich doch Nachts schon, wie ihr TrittBehend verstohlen weiter glitt.

O! wie ersehnt' ich Schwert und Wehr,

Zn sterben unter diesem Heer,

Um, wenn ich einmal sollte sterben,

Doch manchen Feind noch zu verderben.