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Ms frei ich wie ein Adler war)
Wir rin Polartag, welcher klarUnd hell bleibt, bis der Sommer flieht,Deß Licht kein Schlummer überzieht,Ein Sonnenkind im Schneegewand —So er, der rein nnd leuchtend stand!
Er konnte Heiterkeit nur spenden,
Und Thräncn nur um fremde Qual.Sic strömten, wic der Quell in's Thal,Vermocht' er nicht das Leid zu enden.Von dem fich scheu die Blicke wenden.
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Gleich rein war auch des Andern Sinn,Doch zvg's ihn stets zum Kampfe hin.
Sei» Bau war kräftig und sein MuthStand einer Welt in Kricgcswuth,
Fiel freudig in den ersten Reih», —
Nur unter Last der Ketten nicht,
Ihr Rasseln schnürt die Seel' ihm ein,
Doch schweigend trug er ihr Gewicht;Erliege» sah ich ihn der Pein,
So mocht's auch mit mir selber sein,
Doch zwang ich mich, und stützte dochDes Baues thcurc Reste noch.
Sonst mußte sich auf Berg und FlurDas Wild oor diesem Jager retten;
Drum war ihm Kerker — Hölle nur,
Die höchste Qual — ein Fuß in Kette».