Und nanntest unwerth mich der Braut,
Weil ich gesetzlich nicht und lautMich deines Namens freuen konnte,
Und mich nicht Estc's Krone sonnte.
Doch waren wenig Sommer mein,
Mein Name sollte größer sein,
Als Estc's ganz Geschlecht.
Ich hatt' ein Schwert, noch Hab' ich Muth
Bald ließ ich im Gefecht
Den Helmbusch stolz und mächtig weh»,
Wie man ihn flattern nie gcschnIm Stamm von deinem Blut.
Nicht immer führt, wer hochgeboren,
Auch ritterlich die blanke» Sporen,
Und meine trieben oft das RoßEntlang vor manchem Fürstcntroß,
Wenn froh es scholl zu Kampf und KriegFür „Estc's Hans", für „Este'S Sieg!" —
Nicht mildern will ich mein Verbrechen,Noch auch um Frist des Lebens sprechen,
Da, wen» ein kurzer Tag vergeht,
Fühllos mein Staub im Tod verweht;
Der Wahn, der auf Moment' umflicht,
Kann dauern nicht und thats auch nicht.
Ob auch Geburt und Name schlechtUnd ich auf Adel auch kein Recht,
Ob du dich kehrtest auch von mir —
Ist doch in manchem Zug zu lesen,
Daß du mir mehr als Freund gewesen, —Und Alles gleicht im Innern — dir.
Von dir kam dieser wilde Sinn,
Von dir — was starrst du nach mir hin? —Von dir des Armes Kraft und Muth,