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2 (1854) Der Giaur. Die Braut von Abydos. Die Belagerung von Korinth. Parisina. Der Gefangene von Chillon. Mazeppa. Die Insel oder Christian und seine Gefährten. Beppo. Fragment des Vampyr
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die Handgelenke oder »m die Arme geschlungen getragen werden, ist jetzt nochim Oriente herrschend. Der Knrsi, ein Vers im zweiten Kapitel des Koraii,welcher die Attribute des Allerhciligsten beschreibt, wird ans gleiche Weise ein-gegrabcn und von den Gläubigen als verehrnngswürdigster und erhabensteraller Spruche getragen.

(9.) Als einen jungen Galionghi.

Galiongee oder Galionghi, ein Matrose, d. h. ein türkischer Ma-trose. Die Griechen steuern, die Türke» bedienen das Geschütz. Ihre Trachtist malerisch, und ich habe den Capudan Pascha öfter in ihr gesehen, indem er sichderselbe» als einer Art Jncognito bediente. Ihre Beine sind jedoch für ge-wöhnlich nackt. Die Stiefeln, welche im Tcrt als mit Silber eingefaßt be-schrieben werden, sind die eines arnantischcn Räubers, der mich in seinemPyrgo, nahe bei Gastouni in Mvrea (er hatte seinem Gewerbe entsagt) be-wirthetc. Sie waren schuppcnähnlich beschlagen, gleich dem Rücken einesPanzcrthicres.

(13.) Noch zcngt Paswan's Rcbellcnschaar.

Paswan Oglu, der Rebell vvnWiddin, der in den letzten Jahren seinesLebens der ganzen Macht der Pforte trotzte.

(20.) Weil unter Lambro er gestritten,

Lambro Canzani, ein Grieche, berühmt wegen seiner Bemühungenfür die Freiheit seines Vaterlandes in den Jahren 1780 und 90. Als er sichvon den Russen verlassen sah, wurde er Seeräuber und der Archivclagus wardder Schauplatz seiner Unternehmungen. Er soll noch jetzt in Petersburgleben. Er und Riga sind die zwei berühmtesten griechischen Empörer.

(26.) Geweint ans seinem Turbanstcin:

Nur auf den Gräbern der Männer befindet sich ein in Stein gehauenerTurban.

(27.) Nicht fern schon warnend Wull-wnllih im Chor?

Der Todtcngcsang der türkischen Frauen. DieStummen" sind dieMänner, deren Ansicht von Schicklichkeit ihnen jede öffentliche Acußerung desSchmerzes untersagt.