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2 (1854) Der Giaur. Die Braut von Abydos. Die Belagerung von Korinth. Parisina. Der Gefangene von Chillon. Mazeppa. Die Insel oder Christian und seine Gefährten. Beppo. Fragment des Vampyr
Entstehung
Seite
77
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Sich um dic Schläft, lcichtgcschlungcn.

Der Dolch, auf dessen Griff der SteinWerth Diademe mochte sein,

Stralt nicht mehr ans dem Gürtelring,

Wo ei» Pistolenpaar jetzt hing,

Am Gurte wiegt ein Säbel sich,

Und luftig um dic Schulter strichDer meiste Mantel, die Capotc,

Die wandernd trägt der Candiote.

Sein Unterkleid an Golde reichSchmiegt an die Brust sich pauzcrgleich.

Am Knie, das Schienen fest umfangen,

Sind Schuppcnring und Silbcrspangen.

Ja, spräch der Herrschcrsinn ihm nichtAus Hand und Ton und Angesicht,

Man säh in ihm wol andres nie,

Als eine» jungen Galionghi.

10.

Ich sagt', ich wär' nicht, was ich schien,Du stehst nun, daß ich wahr gesprochen,Nicht ahnst du, was zur That gedieh»,

Jst's wahr an Jenen fti's gerochen.

Es sei dir Alles nun vertraut,

Nie darfst du werden Osmans Braut;

Doch that mir nicht dein eigner MundDes jungen Herzens Liebe kund,

So könnt' und dürft' ich's noch nicht zeigen,Was dir so lang verhüllt mein Schweigen.Nicht will ich Liebe jetzt erklären,

Dic mag Gefahr und Zeit bewähren.Hör' denn: Kein -Andrer darf dich ftein,

Ich war dein Bruder nur zum Schein!"