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Macht, daß der Geist sic göttlich glaubt,Von ihm, der Alles schuf, ein Glanz!
Der Seele reinster Stralcnkranz!
Wenn man auch, wie man sie erkennt,Nur sündhaft meine Liebe nennt —
So nimm sie, wie sic hat den Schein —Nur sprich — o sprich die ihre rein!Sic, meines Lebens treues Licht,
Erlosch — wie mich nun Nacht umfticht!O führte mich nur noch ein StralZum Tod, ja selbst zur Todesqual!
Was staunst du? wenn, wer so beraubtDes Glücks, au keine Zukunft glaubt,
Der Deinuth und Geduld entsagt,
Und rasend dann sein Loos verklagt,Wahnsinnig handelt unbewußt,
Um Schuld dem Leid noch aufzuprägcn;Es bangt der innenwundcn BrustNicht weiter mehr vor äußern Schlägen!Nicht fragt, wem jedes Glück entschwindet,In welcher Schlucht den Tod er findet.Wild, wie des grausen Geiers WesenErscheint dir, Alter, wol mein Thun,Abscheu läßt mich dein Antlitz lesen,
Auch dies muß ich ertragen nun.
Wahr ist, daß ich »ach Geier ArtAls Marken Unheil nur geschaart,
Doch folgt' ich auch dem TaübentriebeZu sterben — ohne zweite Liebe.
Daß doch dem Menschen öfter riethEin Wesen, das er übersieht!
Der Vogel, der zu Wolken klimmt,
Der Schwan, der in dem Meere schwimmt,Wählt eine», den zum Freund er nimmt.