Es ließ sie nicht rasten im freundlichen Garten,
Sic späht durch dir Gitter der »bersten Warten; —Wo sänmt er? — Seiner Rosse LaufHält Hitze nicht und Trägheit auf!
Was sendet der Bränt'gam nicht, was er versprach?Ward müde das Roß? — Ließ die Liebe schon nach?
O falscher Vorwurf! den TartarNehm' ich schon auf dem Berge wahr;
Behutsam lenkt er vom Gestein,
Jetzt biegt er schon in's Thal herein;
Ai» Sattel hängt das Brautgeschenk, —
Was schalt das Roß ich ungelenk?
Reich lohn" ich nun bei seiner RastDen schweren Weg, die süße Hast!" —
Vom Pferd steigt der Tartar an: Thor,
Hebt traurig seine Last empor,
Sein Antlitz trägt der Leiden Spur;
Doch ist cs wol Ermattung nur.
Es ist sein Kleid mit Blut bespritzt, —
Vielleicht vom Roß, das sich geritzt;
Die Last enthüllt er — Weh! zurück!
Von Hassans Turban jenes Stück!
Der Kalpack klafft — das Kleid ist roth —
„Weib! wisse, daß dein Sohn — o Noth —
Der ärgsten Braut die Hände bot!
Mich schonten sie, aus Mitleid nicht,
Nein zu der grausen Botcupflicht!
Ruh' seinem Blut, das männlich floß!
Doch Fluch dem Giaur, der dies oergoß!"