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O Thyrza! schlafend so wie wachendBist du nur nun ein holder Traum;
Ein Stern, der, kaum »och droben lachend,Auch schon entschwand dem Erdenraum,Doch er, der durch des Lebens QualenGehn muß, umhüllt oon düstrer Nacht,Klagt bang um die erlosch'ncn Streiten,
Die seinem Pfade Licht gebracht.
Inschrift auf das Denkmal eines NeufundländerHundes.
Wen» mancher stolze Mensch zur Erde kehrt,
Den Ruhm nicht nennt, den die Geburt nur ehrt,Erschöpft der Künstler dann die Pracht der Trauer,
Die Urne nennt den Todtcn dem Beschauer: "
Wenn Alles hin, ist auf dem Grab zu lesen,
Was er sein sollte, nicht, was er gewesen.
Jedoch der Hund, der beste Freund im Leben,
Der freundlich stets und willig, Schutz zu geben,
Deß ehrlich Herz ergeben stets dem Herrn,
Für den er kämpft und lebt und athmct gern,
Fällt ungcchrr, verkannt, der Seele barIm Himmel selbst, die hier sein eigen war:
Jndcß der Mensch, der Wurm! hofft auf Verzeih'»,
Und glaubt, der Himmel sei für ihn allein.
O schwacher Mensch! Gebieter einer Stunde,
Den Knechtschaft richtet oder Macht zu Grunde,
Wer recht dich kennt, läßt dich dem Haß zum Raub,
Du schnöde Masse von belebtem Staub!