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8 (1854) Stunden der Muße. Englische Barden und schottische Kritiker. Der Fluch der Minerva. Der Walzer. Ode auf Napoleon Bonaparte. Hebräische Melodien. Todtenklage auf den edeln R. B. Sheridan. Der Traum. Finsterniß. Tasso's Klage. Ode auf Venedig. Das eherne Zeitalter ... . Vermischte Gedichte
Entstehung
Seite
304
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So wird der Mensch vom Affen nachgcahmt!

O schone Einheit! Einen Zweck verfolgendDrei Starren an Napolcon's Platz zu setzen!Aegyptens Götzen hatten mehr Vernunft;

Da kannten Hund' nnd Ochsen ihren Stand,Zufrieden mit dem Stall nnd mit der Krippe,Um Nichts sich kümmernd, wurden bald sic fett;Doch diese, gieriger, wollten mehr noch haben,Die Macht zu bellen, beißen, schlagen, stoßen.

O! glücklich mehr als wir, Aesopus' Frosche!Denn unsre Fürsten sind lebendige Klötze,

Sic führen voller Bosheit ihre Herrschaft,

Und unterdrücken dumm und frech die Völker;Sic mühe» toll sich ab, um ja recht WenigDem Storch der Rebellion zu überlassen.

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Heil dir, Verona! seit die heiligen DreiDich schmücken mit erlauchter Gegenwart;

Durch sic geehrt, vergissest treulos duDas hehre Grabmalaller Capulets,"

Die Scaligcrs wie hielt auchHund der Große"(So übersetz' ich keck und kühnEren Oa-unäo")Stich diesen hohen Möpsen? Deinen Dichter,

Catull, dcß alte Lorbcrn neuen weichen;

Und dein Theater, wo die Römer saßen;

Und Dante's Bann, dem du einst Schutz gegeben;Den guten Alten, dessen Welt du warst,

Der ringsumher das ganze Land nicht kannte;

O wären doch die königlichen Gäste,

Wie jener hier, auf ewig fcstgcbannt!

Ja, jauchzt, besingt! Schandmonumcntc baut,

Sagt cs der Tyrannei, die Welt sei zahm!