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8 (1854) Stunden der Muße. Englische Barden und schottische Kritiker. Der Fluch der Minerva. Der Walzer. Ode auf Napoleon Bonaparte. Hebräische Melodien. Todtenklage auf den edeln R. B. Sheridan. Der Traum. Finsterniß. Tasso's Klage. Ode auf Venedig. Das eherne Zeitalter ... . Vermischte Gedichte
Entstehung
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293
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Dic Könige, die er darnicderkämpfte,

Sic glauben sich, vom Jvch befreit, beschwingt,

Und schmäh» den Staub, in dem sie jüngst noch krochen,Gefesselt an den Wagen ihres Siegers.

Ja! Wo ist er, der Kämpe, jener ä'ieblingDer Grossen, Kleinen, Weise» oder Thoren?

Er, der um Königreich' und Thronen spielte,

Dcß Tisch dic Welt, deß Würfel Menschen waren?

Sieh den Erfolg ans jenem öden Eiland!pach' oder weine, wie dein Herz es will.

Bcscnfz' ihn, der ein Adler hoch sich schwang,

Und jetzt an seinem engen Käfig nagt;

Belächle den, der Bölker unterjochte,

Und täglich jetzt nm's Essen Streit erhebt;

Bewein' ihn, wenn er jetzt bei Tafel murrt,

Daß Kost und Wein zu sparsam er erhalte;

Wenn kleinlich er um nicht'ge Dinge grollt.

Ist das der Mann, der Fürsten schlug und speiste?

Sich! an den Schalen seines Glückes ziehtEin ärztlich Urthcil, eines Grafen Rede!

Und ein verzögert Bild, versagtes Buch,

Stört dessen Schlummer, der dic Welt erschreckte.

Ist dieses noch der Bändiger der Großen,

Den jetzt wie eine» Sklaven jeder höhnt,

Der lumpige Wächter und der listige Späher,

Der fremde Gasser mit dem Tagebnche?

Im Kerker wär' er immer groß geblieben;

Wie klein erscheint er in dem MitteldingeBon Kerker und Palast; nur Wenige könnenEs fühlen, was er hier zu dulde» hat!

Er klagt umsonst, cs zeigt Mylord die Rechnung,Stets gab man Kost und Wein ihm nach Gebühr:Umsonst erkrankt er, niemals war ein KlimaNoch so gesund, zu zweifeln ist Verbreche»;