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Und Feinde waren die; sic trafen sichBei eines Altars letzter Aschcnglut,
Wo Heil'ges zn unhciligcin GebrauchGehäuft in Massen lag, sic scharrten drin,
Und wühlten zitternd mit de» KnochcnhändenIn schwacher Asche noch; ihr schwacher HauchBlies einen Rest oon Leben an, ein Fläinmchen,Das nur ein Spott erschien; dann hoben sieDas Aug' empor, wic's Heller ward, und sahnEinander an, sie sahn und schrien und starben.An gegenseitigem Abscheu starben sic,
Nicht wissend, wer cs war, auf dessen StirnDer Hunger: „Feind" geschrieben. —
Ocde war
Die Welt! — Die oölkcrmächt'gc war ein Klumpe»,Jahrzeitlos, graslos, baumlos, lcbcnlos,
Ein Klumpen Tod — ein Chaos harten Thons.
Still ruhten Flüsse, Seen und Occan, —
Nichts in der lobten Tieft regte sich.
Die Schiffe faulten schiffcrlos im Meer,
Stückwcis zerfiel der Mast, und nach dem SturzVerschlangen ihn die wcllenloftn Tiefen —
Ein Grab war Ebb' und Flut, und todt die Woge,Ihr Herr, der Mond, war früher schon erloschen,
Die Winde welkten in der faulen Luft,
Und das Gewölk zerrann; die FinstcrnißBedurfte seiner nicht — Sic war das All.
- N«W«G -