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8 (1854) Stunden der Muße. Englische Barden und schottische Kritiker. Der Fluch der Minerva. Der Walzer. Ode auf Napoleon Bonaparte. Hebräische Melodien. Todtenklage auf den edeln R. B. Sheridan. Der Traum. Finsterniß. Tasso's Klage. Ode auf Venedig. Das eherne Zeitalter ... . Vermischte Gedichte
Entstehung
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267
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Und Feinde waren die; sic trafen sichBei eines Altars letzter Aschcnglut,

Wo Heil'ges zn unhciligcin GebrauchGehäuft in Massen lag, sic scharrten drin,

Und wühlten zitternd mit de» KnochcnhändenIn schwacher Asche noch; ihr schwacher HauchBlies einen Rest oon Leben an, ein Fläinmchen,Das nur ein Spott erschien; dann hoben sieDas Aug' empor, wic's Heller ward, und sahnEinander an, sie sahn und schrien und starben.An gegenseitigem Abscheu starben sic,

Nicht wissend, wer cs war, auf dessen StirnDer Hunger:Feind" geschrieben.

Ocde war

Die Welt! Die oölkcrmächt'gc war ein Klumpe»,Jahrzeitlos, graslos, baumlos, lcbcnlos,

Ein Klumpen Tod ein Chaos harten Thons.

Still ruhten Flüsse, Seen und Occan,

Nichts in der lobten Tieft regte sich.

Die Schiffe faulten schiffcrlos im Meer,

Stückwcis zerfiel der Mast, und nach dem SturzVerschlangen ihn die wcllenloftn Tiefen

Ein Grab war Ebb' und Flut, und todt die Woge,Ihr Herr, der Mond, war früher schon erloschen,

Die Winde welkten in der faulen Luft,

Und das Gewölk zerrann; die FinstcrnißBedurfte seiner nicht Sic war das All.

- N«W«G -