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8 (1854) Stunden der Muße. Englische Barden und schottische Kritiker. Der Fluch der Minerva. Der Walzer. Ode auf Napoleon Bonaparte. Hebräische Melodien. Todtenklage auf den edeln R. B. Sheridan. Der Traum. Finsterniß. Tasso's Klage. Ode auf Venedig. Das eherne Zeitalter ... . Vermischte Gedichte
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Vrrhüllrcn Aug's und weinend, manche lehntenIhr Kinn auf dic geballten Hände lächelnd;

Und andre rannten hin und her und nährtenMit Brennstoff ilircn Scheiterhaufen, sahnMit toller Angst zum trüben Himmel auf,

Dem Leichentuch der nun vergangnen Welt,

Und warfen sich mit Fluchen in den Staub,

Und heulten zähneknirschend; ein GekreischErhob das Raubgcvögel, flatterteAm Boden, unnütz mit den Flügeln schlagend.

Dic wild'sten Bestien wurden zahm und scheu,

Die Viper wand sich um die Menge zischend,

Doch stachcllos, man schlug sic todt zur Nahrung;Der Krieg, der aufgchört für Augenblicke,

Schlang sich auf's Neue voll; dic Speise wardMit Blut erkauft, und jeder saß für sich,

Mit düstcrm Unmuth sättigend den Schlund.

Dic Liebe war cntflohn; dic Erde warNur ein Gedanke noch und der hieß Tod!Rühmloser und unmittelbarer Tod!

Im Eingeweide fraß des Hungers Qual,

Dic Menschen starben, unbccrdigt bliebGebein und Fleisch; der Magre ward ei» RaubDes Magern; Hunde bissen ihre Herrn,

Nur Einer blieb des Herren Leiche treu,

Uud wehrte Vögel, Thicre, Menschen ab,

Bis Hunger sic gedörrt und neue TodteSic köderten; er selbst berührte nichts,

Er winselte nur kläglich fort und fort,

Beleckend unter Schmcrzgchcul dic Hand,

Die nicht mehr streicheln konnte, bis er starb.

Und allgemach verhungerte das Volk;

Noch lebten Zwei von einer mächt'gen Stadt,