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19 .
Hcrolits' Klage um Mariamne.
1.
O Mariamne, dieses Herz,
Das dein Herz bluten ließ, muß bluten!
Auf Rache folgt nun TodesschmcrzUnd Reu' auf wilde Zornesgluten.
O Mariamne, wo bist du?
Du siehst nicht meine Thräncn fluten,
Sonst riefst du mir Verzeihung zu,
Wen» auch nicht Gottes Strafen ruhten.
2 .
Und ist sie todt? Wer unterfingDes Werks sich, wonach Wahnsinn trachtet?Ein Fluch ist's, den ich selbst verhing,
Noch blitzt das Schwert, das sie geschlachtet.Doch du, Gemordete, bist kalt!
Dies finstre Herz, das fruchtlos schmachtetNach ihr, die einsam droben wallt,
Wird keiner Rettung werth geachtet.
3.
Mit ihr, die meine Krone trug,
Ist alfi mein Glück zu Grab' gesunken,O! daß ich Juda's Blume schlug,
Die nur für mich gesucht zu prunken.Mein ist die Schuld, die Hölle mein,Draus ich die cw'gc Qual getrunken,Und mich zerstört die inn're Pein,
Der unzerstörbar rege Funken.
Burme» WMkVIU.
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