Z.
Wenn in der Welt, die droben liegt.
i.
Wenn in der Welt, die droben liegt,
Sich noch die Liebe wird bewähren,
Uns dort ein Herz entgcgenfliegtMit treuem Blick, doch ohne Zähren —
Dann seid willkommen, fremde Sphären,Dann sei willkommen, Stcrbcnszeit,
Wo wir uns frei 0on Furcht verklärenIn deinem Licht, o Ewigkeit!
2 .
So muß cs sein : das Selbst nicht machtAm Grabesrand »ns so erbeben,
Daß wir noch selbst beim TodcsschachtAn unserm fliehenden Dasein kleben.
O! denket nur an jenes Leben,
Wo sich das Herz dem Herzen weiht,
Wo Seelen sich um Seelen webenBeim Tranke der Unsterblichkeit.