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11 .
I» Blut geschrieben steht dein Thun,Und steht so nicht vergebens —Statt deiner Siege sicht man nunSchandflecke deines Lebens;
Wenn ehrenvoll sich schloß dein Leben,So könnt' ein Andrer sich erheben,Voll gleichen argen Strebcns —Doch wen verlangt nach solcher Macht,Die schließt mit sterncnloscr Nacht?
12 .
Der Heldcnstaub ist ganz so schlechtWie andrer Staub zu sehe»;
Du wägst, o Sterblichkeit! gerechtAll', was hier muß vergehe»;
Doch sollte wol der Großen LebenGin höh'rcr Gcistesstral dnrchbcben,Um glänzend zu bestehen:
Dem Hohne wäre blosgcstclltDan» kein Bezwinger dieser Welt.
13 .
lind sic, des stolzen Oestrcichs Schmuck,Die Kaiscrbraut — voll TreueErträgt sie dieser Stunde Druck,
Daß dich ihr Trost erfreue?
Sinkt sie mit dir? theilt sie im Herzen,Entthronter Mörder, deine SchmerzenUnd deine späte Rene?
Liebt sie dich noch, o dann ersetztDen Thron sic, der geraubt dir jetzt!