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3 .
Zerstört ist der Zerstörer jetzt!
Der Sieger ist geschlagen!
Der 'Andern ihr Geschick gesetzt,
Muß bang nm's eigne fragen!
Ist cs noch kaiserliches Hoffen,
Daß kalt er schaut, was ihn betroffen?
Ist cs nur Todcszagen?
Stirbst du als Fürst? — Lebst du als Knecht?O, deine Wahl ist wahrlich schlecht!
Der einst getrennt der Eiche Kraft,
Träumt' nicht, sie könn' ihn binden;
In des gespalt'ncn Stammes Haft,
Wie mocht' er bang' sich wunden!
Du thatst in deiner Kraft VertrauenAuch so, doch mußtest du voll GrauenEin schlimmer Schicksal finden:
Dem Raubgethier fiel Jener zu;
Am eignen Herzen doch nagst D u!
7 .
Der Römer, als des Herzens GlühnSatt war von Römcrblute,
Warf fort den Dolch —- und schied dann kühnIn rohem Heldenmuthe —
Er durste scheidend Hohn noch sagenDen Menschen, die solch Joch getragenUnd litten, daß er ruhte!
Ruhm mußt' ihm diese Stund' allein,
Wo er die Macht verschmähte, leih».