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8 (1854) Stunden der Muße. Englische Barden und schottische Kritiker. Der Fluch der Minerva. Der Walzer. Ode auf Napoleon Bonaparte. Hebräische Melodien. Todtenklage auf den edeln R. B. Sheridan. Der Traum. Finsterniß. Tasso's Klage. Ode auf Venedig. Das eherne Zeitalter ... . Vermischte Gedichte
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Sic schwingen übcr's Reich dic FcucrbrändcUnd tödtlich wirken ihre Flammcnhände.

Ei» hcißcr Kampf nur bleibt cuch übrig noch,

Und Gallicn weint, eh' Albivn trägt sein Joch.

Dic Fahncnpracht des Kriegs, der Glan; der Neih'n,Dem selbst Bellona muß ein Lächeln leih»;

Eh'rnc Trompeten, ranhcr Trommeln Ton,

Dic Trotz dem Feind von ferne biete» schon;

Der Heimat Ruf, der Mnth dem Helden leiht,

Der Heldentod, der seinen Fall noch weiht,

Durchzuckt mit süßem Traum die junge Brust,

Daß sie im Voraus fühlt der Waffen Lust.

Doch hört dic Lehre, die euch noch gebricht,

Mit Tod allein erkauft man Lorbcr» nicht:

Im Kampf ist nie des Krieges Freud' erwacht;

Sei» Tag des Lohnes ist der Tag der Schlacht.

Doch wenn das Feld erkämpft, die Schlacht gewonnenIm Blutbad, dann erst hat sein Graus begonnen:Beim Namen nur kennt ihr sein ärgstes Granen;Erschlag'nc Bauern und entehrte Frauen,

Zerstörte Häuser, wüste Flur, dies AllesPaßt schlecht für die, die ungewohnt des Falles.

Mit welchem Blicke wird entlang dem StrandDer flücht'gc Bürger schaun dic Stadt im Brand?Und wie der Flammcnsäulc düffrc GlutEmpor sich wirbelt ob der Themse Flut?

Still, Albivn! war doch die Fackel dein,

Dic so gebrannt vom Tajo bis zum Rhein:

Zu deinem Strand wälzt nun ihr Glühen sich,

Wer es zumeist verdient, das frage dich!

Es fordert das Gesetz nur Blut um Blut,

Drum klagt umsonst, wer selbst erweckt die Glut.