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8 (1854) Stunden der Muße. Englische Barden und schottische Kritiker. Der Fluch der Minerva. Der Walzer. Ode auf Napoleon Bonaparte. Hebräische Melodien. Todtenklage auf den edeln R. B. Sheridan. Der Traum. Finsterniß. Tasso's Klage. Ode auf Venedig. Das eherne Zeitalter ... . Vermischte Gedichte
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Noch nicht noch nicht noch glänzt dcr Sonne Licht,Noch naht dcr Trennung ernste Stunde nicht,

Doch trübe glänzt den Angen nur ihr Schein,

Schwarz hüllen sich des Berges Farben ein:

Ei» düst'rer Flor ist übcr's Land gerollt,

Ein Land, dem nie dcr Sonnengott gegrollt;

Doch eh' er sank ans des Cithäron Thron,

War schon der Becher leer dcr Geist cntflohn

Dcr Geist, dcr nie gezagt und nie gebebt,

Nein! lebt' und starb, wie keiner stirbt und lebt.

Sieh! vom Hymettus bis zum FclsenschachtThront schweigend schon die Königin dcr Nacht.

Kein trüber Dunst, des Sturmes Bote, walltUm ihr Gesicht und ihre Lichtgcstalt,

Unv blendend grüßt dcr Säule Kapital

Mit blankem Schein des Mondes holden Stral;

Jndeß, von ihrem Lichte sanft umsprüht,

Vom Minarct ihr Sinnbild funkelnd glüht.

Hier der Olivenhain, dcr schaurig kühlt,

Von des Cephissus karger Flut umspült,

Cyprcssen dort an dcr Moschee Portal,

Des lustigen Kiosk erhellter Saal,

An Thcscus Tempel jener Palmcnbaum,

Einsam und düster in dem heiligen Raum

Wen als dies Farbcnspiel nicht rühren kann,

O welch ein blöder, welch ein armer Mann!

Es stillt nun Acgcus Meer, das fern man hört,

Die Brust, vom Kampf der Element' empört,

Und seine Flut entfaltet ihre Zier,

Den Farbcnschmelz von Gold und von Saphir,

Vermischt mit ferner Inseln Schattcnnacht,

Jndeß dcr Occan voll Wonne lacht.