Du weißt, daß mei» Hcrz, mciuc Seel' und mciu Leben,Sobald es Gefahr heischt, gänzlich mar dein,
Daß trotz der Entfernung ich stets dir ergebe»,
Mich weihend der Lieb' und der Freundschaft allein.
8.
Du weißt — doch hinweg »nt dem unnützen Mahnen!
Da doch nun die Fessel der Neigung zerstiebt;
Zn spät wirst du weinend es selber noch ahnen,Beklagend den Freund, der dich ehmals geliebt.
!>.
Jetzt scheiden wir — doch nicht für immer; auf's NeneVereint dich die Reu' und die Zeit mir ; den Streit,Ihn sollten wir Beide vergessen voll Reue,
Nicht Buße verlang' ich, nur frühere Zeit.
An den Grafen von Cläre.
Val. 1 3 ce.
i.
O Freund! als in der JugendzeitWir einst geschwärmt voll InnigkeitIn reinster Freundschaft Glüh», -Die Seligkeit, empfunden da,
War so, wie sic nur selten sahEin Sterblicher erblüh».