Leicht könnt' ich seine Ruh' zerstreuen,
Ihm seine Seligkeit entziehn;
Doch, mag er seines Glücks sich freuen,
Ich hass' ihn nicht, denn du liebst ihn.
3.
Seit, Engel, du von mir gegangen,
Kan» auch mein Herz bei Niemand ruhnWas cs bei dir nur wollt' erlangen,
Das sucht es, ach! bei Vielen nun.
6 .
Lcb'wohl, Treulose! Thräncn schenke»Würd' ich vergebens dir, denn michHeilt weder Hoffen noch Gedenken,Nur Stolz lehrt zu vergessen dich.
7 .
Daß meine Zeit ich wüst vertrieben,Dies schale Frcudcncincrlci,Matroncnfurcht, unstetes Lieben,
Und all die eitle Träumerei —
Warst du mein, war dies nie vonuöthen;
Die Wang' in früher Lust verglüht,
Ließ Leidenschaft dann nie crröthcn;
Sic hält' in stiller Ruh' geblüht.