Druckschrift 
8 (1854) Stunden der Muße. Englische Barden und schottische Kritiker. Der Fluch der Minerva. Der Walzer. Ode auf Napoleon Bonaparte. Hebräische Melodien. Todtenklage auf den edeln R. B. Sheridan. Der Traum. Finsterniß. Tasso's Klage. Ode auf Venedig. Das eherne Zeitalter ... . Vermischte Gedichte
Entstehung
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128
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So lerne doch bezähmen nimmerDann seinen schnelle» Schlag mein Hör;, Den kalten Tadler hass^ cs immer,

Doch »ic vcrgcss' cs frcmbcn Schmcr;.Wic du mich sahst in jcncn Zcitcn,

Dic gcrn Erinn'rung mag durchglciteu,So will ich bleiben, wild und heiß.

Ein Kind am Hcrzcn noch als Grcis.

Ob mich nun lust'gc Träume tragen,

Für dich blieb stets mein Herz sich gleich.Ost gab mir mein Geschick nur Klagen,Und nahm der früher» Freuden Reich.Doch, flieht, ihr düstern Stunden, weit!Gebrochen ist des Kummers Macht:

Bei jeder Lust der Kinderzcit,

Nie mehr denk" ich an eure Nacht:

So, wenn der Stürme Wuth nun ans,

In Höhlen ihr Gebraus verklingt,

Denkt man nicht mehr an Winter-Graus,Wenn Zephyr uns in Schlummer singt.

Von Liebe mochte sonst erzählenOft meiner zarten Muse Sang;

Doch, ohn' ein Thema jetzt zu wählen,Stirbt seufzend hin des Liedes Klang.

Es floh der jungen Nymphe» Rcil/n;Denn C ist Mutter, E vermählt,

Und Caroline seufzt allein,

Und anders hat Marie gewählt;

Und Cora's Blick, einst mir geweiht,

Kann mir nicht länger theuer sein:

Ja, Long, cs war zu fliehen Zeit,

Will Allen sic doch Blicke weih».