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So, wenn bei wildcrrcgten StürmenSich Wolken schwär; am Himmel thürmen,Wenn dunkel sich der Tag umzogen,
Grits' ich erfreut den Regenbogen,
Der, als der nahen Ruhe Zeichen,
Den Krieg der Stürme heißt entweichen.
Ach! bringt die Gegenwart auch Qual,Kehrt doch wol jene Zeit einmal!
Und droht, bei schwermnthoollem Herze»,Mir tückcoollc Furcht mit Schmerzen,Erschütternd, was mein liebstes Gut,
Den gold'ncn Traum im Herzen innen:Verjag' ich doch des Dämons Wuth,
Um ruhig fort und fort zu sinnen.
Und hören wir auch nie mehr schallenDes Lehrers Wort in Granta's Thal,Schau» wir in Jda's WaldcshallcnNie Wonnetränme noch einmal,
Floh Jugend auch auf ros'gcn SchwingenUnd muß uns Männcrcrnst umringen: —Flicht doch nicht Hoffnung mit den Jahre»,Die wol noch manche Lust bewahren.
Ja, hoffen will ich, daß die SchwingenDer Zeit noch Frühlingsthau uns bringe»:Doch sollte sic die Blumen rauben,
Die blühen um die Fccnlaubcn,
Wo frohe Jugend gern mag weilen,
Wo Herzen frühe Wonnen thcilcn;
Gesetzt, daß düster» Alters StrengeDes Geistes raschen Strom beenge,
Daß milde Thräne» es ocrcist,
Des Mitleids Seufzer schweigen heißt,
Und kalt mich läßt für fremde Pein,Gefühlvoll für mich selbst allein: