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In kurzer, aber reicher Zeit,
O, was erlebt' ich nicht!
Trüb lag sie bald in Dunkelheit,
Bald hell im Himmclslicht;
Wie nun auch sei mein künftig Loos,
Mein Herz, froh des Vergangnen blos,
Wird ewig liebend dies umschlingen;Freundschaft! o, dieser Ruhm ist dein,
Werth bist du Welten, du allein —
„Freundschaft ist Liebe sonder Schwingen
Wo dort im Wind die Zweige dichtDer Eichcnbaum erhebt,
Da ragt ein einfach Grab, das spricht:
Hier ruht, was einst gelebt;
Froh spielen Knaben um den Ort,
Bis dumpfe Glockentöne dort
Herab von jenem Schulhaus klinge»;Wenn je den Ort ich wieder schau',
O, dann bezeugt der Thräne Thau:
„Freundschaft ist Liebe sonder Schwingen
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O Lieb'! ich Hab' an deinem SchreinGeopfert frühe schon;
Mein Hoffen und mein Herz war dein,Doch Alles ist entstehn;
Denn Schwingen hast du wie der Wind,Nichts bleibt von dir, was süß und lind,