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Aus meinen Armen könnt' er dich,
Doch nicht uns meinem Herzen tragen,
Da regt dein liebes Bildnis? sich,
So lang dies Herz dcrmag zu schlagen.
Wenn neu sich regt, was langst oerblich,Wenn aus dem Grab sich Todte winden.Flieg' ich zu dir — denn ohne dich,
Wo sollt' ich meine» Himmel finden?
Grabschrift auf einen Freund.
,,Gleich dein Sterne des Morgens ciglauztcstLaerliuö.
O Freund! so thcucr mir seit manchem Jahre!Wie netzten fruchtlos Thronen deine Bahre!
Wie diele Seufzer hallten deinem Scheiden,
Als du gekämpft im Tod mit schweren Leiden!
O könnten Thronen den Tyrannen lenken,
Und Seufzer seine mächt'gen Pfeile senken,
Und Werth und Jugend kurze Frist erlangen,
Ja! oder Schönheit seinen Geist befangen.
So hielt ich lebend dich noch an der Brust,
Dich! eines Freundes Ruhm und seine Lust!Wenn noch dein edler Geist die Stelle thcilt,
Wo nun dein Geist allmählig modernd weilt,
So wirst du meines Herzens Leiden schon»,
Zu tief, um sic dem Bildner zu dertraun.
Nicht Marmorsäulen zeichnen deinen Ort,Lebcnd'ge Staruen stehen weinend dort,
Hier senkt nicht der Betrübnis; Bild de» Blick,