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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
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Und tausend Würmern eine Welt zu schaffen.

Dies Messer! Laß dach sehn, ob's trennen wirdDen morschen Zweig am Nachtbild der Natur

Die schnöde Form hier ovn der Schöpfung, wieVom Baum den grünen Ast es schnitt.

(Arnold steckt das Messer in den Boden, mit der Spitze aufwärts. )

Nun steckt's,

Ich kann darauf mich stürzen. Einen BlickDem schönen Tag noch, der kein schlechter DingAls mich erblickt, der Sonne, die umsonstMich wärmte! Wie die Vögel fröhlich singen!

So laß sic, denn beklagt möcht' ich nicht sein.

Ihr froh'ster Sang sei Arnold's Todtcnlied,

Das dürre Laub mein Monument, das MurmelnDes nahen Quells sei nur mir Elegie.

So fest steh, Messer, wie ich gern mich stürze!

(Als er vortritt, sich auf das Messer zu stürzen, wird sein Blick Plötzlich vonder Quelle gefesselt, die bewegt scheint.)

Der Quell bewegt sich ohne Wind, doch sollEin Quellenplätschcrn meinen Vorsatz ändern?

Nein! doch auf's Neu bewegt sich's. Es erbraustNicht wie vom Winde, nein von unterird'scherErschütternder Gewalt der liefern Welt.

Was? Nichts als Nebel?

(Eine Wolke erhebt sich aus der Quelle. Er steht und staunt sie an: sie zer-theilt sich, und ein schlanker schwarzer Mann kommt auf ihn zu.)

Arnold.

Was befehlt ihr, sprecht!

Geist oder Mensch?

Fremder.

Der Mensch ist beides ja,

Was trennst dn es?