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Hab' weder Freunde, noch Verwandte, nichtGemacht bin ich gleich andern Wesen, kannNicht theile» ihre Freud' und Lust — und dochBlut' ich, wie sie? — O daß doch jeder Tropfen,
Der jetzt zur Erde fällt, zur Natter würde,
Um sie zu stechen, wie sie mich gestochen!
O daß der Teufel, dem sie mich vergleichen,
Sein Bild beschirmte! Hab' ich seine Züge,
Warum nicht auch die Macht? Vielleicht, weil ichNicht seinen Willen habe? — Ja, fürwahr!
Ein gütig Wort von ihr, die mich geboren,
Versöhnte selbst mich mit dem Fluchgcsicht!
Doch wasch' ich mir die Wunde!
(Arnold geht z» einer Quelle, und bückt sich, seine Hand zu waschen Er fährt
zurück.)
Nur zu wahr!
Der Spiegel der Natur zeigt mir, wozuSic mich gemacht. Nie seh' ich wieder drauf,
Mag kaum dran denken. Welch ein elend ScheusalBin ich! Das Wasser höhnt mich selbst mit meinemFurchtbaren Schatten, wie ein Dämon, derTief in der Quelle wohnt, um von der TrankeDie Heerdcu zu verscheuchen.
(Er hält iune.)
Soll ich leben,
Der Welt und mir zur Last, als Schmach für die,
Die mich erschaffen haben? — O du Blut,
Das frei der Wund' entströmte, laß mich prüfen,
Ob du nicht vollcru Stroms mein Weh für immerMit dir zur Erde gießen willst, der ich sogleichMit Einmal dies Gemisch aus ihren StoffenZurückerstattcn will, mich aufzulöscuIn ihren Elementen, eines WurmsGestaltung anzunehmc», nur nicht meine,
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