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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
Entstehung
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161
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Anah.

Seraph!

Schwebe nieder!

In welchem Stern dein Ruhm auch waltet;

Ob mit denSieben" du bestelltZu wachen an dem Himmelszelt,

Ob auch mit cw'gcn Welten schaltetDein Flügclpaar, von Glanz erhellt,

O höre!

Denk' an sic, die liebend dein nur ist,

Wäre sic auch, Ew'gcr, nichts für dich,

Denke doch, daß du ihr Alles bist.

Nimmer fühl' ein Wesen sichSo bedrängt von Qual, wie ich,

Nie der Thränen Bitterkeit.

Ach! dein Sein ist Ewigkeit!llugcborcn, stirbt dein Reiz auch nie.

Fühlst mit mir nur SympathieIn der Liebe; so viel Zähren,

Als mein Auge mußte nähren,

Weinte Niemand irgendwie.

Durch manche Welte» kannst d» wallen,

Ihn sehn, der dich so hoch erhob,

Der unter Jene mich ließ fallen,

Für die das Paradies zerstob!

Dennoch, Seraph,

Höre mich!

Du liebtest mich und sterben möchk ich nicht,

Bevor ich weiß, bringt mir auch Tod dies Wissen,Ob du vergessen hast im cw'gcn Licht

Mich, deren Herz kein Tod dir sc entrissen,

Da ich für dich, unsterblich Wesen, glühe!

Groß ist die sündig bange Liebe schon,

Bon dieser fühlt' ich mit Beschämung frühe

Vnwil'S Werke V.

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