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Denn ihrem Samen gleicht er ch'r als unserm.Trostlos sei all' sein Leben, und - -
Adah.
Halt ein!
Nicht fluch' ihm, Mutter, denn er ist dein Sohn —Nicht fluch' ihm, Mutter, denn er ist mein BruderUnd mein Gemahl.
Eva.
Dir nahm er ja den Bruder —Zillah den Gatten — mir den Sohn — darumBann' ich von meinem Angesicht ihn ewig!
Nun brech' ich alle Bande zwischen uns,
Wie er die der Natur an ihm. — O Tob!
Was nahmst du mich nicht, die zuerst dich fand?Warum nicht jetzt?
'Adam.
Laß, Eva, nicht den Schmerz,Ob auch natürlich, dich zur Läst'rung führen!
Ein trüb' Geschick war längst verkündet uns ;
Nun cs beginnt, laß es uns so ertragen,
Daß wir dadurch dem Herrn beweisen, wieWir treue Diener seines hcil'gcn Willens.
Eva.
(Auf Cain deutend.)
Sein Wille! der des fleischgcworducn Geistes,Des Todes, den ich auf die Welt gebracht,
Den Tod auf ihr zu sä'n. Mag aller FluchDes Lebens auf ihm ruh»! Mag seine O-ualForttreibcn ihn zur Wildniß, so wie unsVon Eden, bis ihm seine Kinder thuu,
Was er am Bruder! Mög' ihn stets verfolgen
Das Schwert der schnellen Feuer-Cherubim
Bei Tag und Nacht. — Sein Pfad sei voller Nattern