D or b cr rch t.
Die folgenden Sccncn sind „ein Mystcriuin" benannt worden,wie ehemals ähnliche dramatische Gegenstände, die man „Mysterien"oder „Moralitäten" betitelte. Der Verfasser hat sich indeß keines-wegs dieselben Freiheiten bei seinem Gegenstände genommen, die frü-her gewöhnlich waren, wie jeder Leser, der neugierig genug ist, diesehr profanen Erzeugnisse der Art im Englischen, Französischen, Ita-lienischen oder Spanischen nachznlcscn, ersehen kann. Der Verfasserhat sich bemüht, die Sprache seinen Charakteren anzupassen: und wosie (was jedoch selten geschieht) aus der heiligen Schrift entlehnt ist,hat er, selbst in den Worten, so kleine Veränderungen vorgcnommcn,als der Rhythmus nur immer erlaubte. Der Leser wird sich erinnern,daß das Buch der Genesis nicht behauptet, Et'a sei von einem bösenGeist, sondern nur vou „der Schlange" versucht worden; und zwarnur aus dem Grunde, weil sie „das listigste aller Thicrc auf dem Felde"war. Wie uun auch die Rabbiner und Kirchenväter dieses ausgc-legt haben, — ich muß die Worte nehmen, wie ich sic finde, underwidrc mit Bischof Watson, damals Moderator der Schulen zuCambridge, der, als man bei ähnlicher Gelegenheit die Kirchenväteranführtc, die Bibel cmporhiclt und ausricf: „Seht das Buch!"Auch muß man sich erinnern, daß mein gegenwärtiger Gegenstandnichts mit dem neuen Testamente zu thun hat, auf welches man, ohneAnachronism, hier nicht Rücksicht nehmen kann. Mit Gedichten ähn-licher Art habe ich mich in der letzten Zeit nicht beschäftigt. Seitmeinem zwanzigsten Jahre las ich Milton nicht; doch Hab' ich ihnfrüher so häufig gelesen, daß dies wenig in Betracht kommt. Gcß-