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Und Alles, was die Kirche lehrt, erfährst du,
Und Alles, was sic kann, vergibt sie dir.
Man fr cd.
Als Roma's sechster Kaiser nah dem TodeDas Opfer war von sclbstgcschlagncr Wunde,
Um sich die Schmach der Hinrichtung zu sparenVon Senatoren, seinen sonst'gcn Knechten:
Da wollt' ein treuer Krieger mitleidvollMit seinem Kleid die blnt'gc Wunde stillen :
Der Römer aber stieß ihn sterbend fort
Und sprach, ein Reich noch im crloschnen Blick:
„Es ist zu spät jetzt — ist wol dieses Treue?"
Abt.
Und was soll dies?
Manfred.
Ich sage mit dem Römer
„Es ist zu spät jetzt! "
Abt.
Es ist nie zu spät,
Dich selbst mit deiner Seele zu versöhnen,
Und sic dem Himmel. Hast du keine Hoffnung?Seltsam! daß solche, die am Jcnseit zweifeln,
Gcrad ans Erden ein Gcbild sich schaffen,
Und, gleich Ertrinkenden, dies Reis umklammern.
Manfred.
Ach, Vater! Ich auch hatte solche Träume,Solch edles Streben in der Jugendzeit,
Ancigncn wollt' ich mir den von Geist Andern,
Den Leuchten der Nationen, aufwärts steigen —
Ich wußte nicht wohin — vielleicht nur fallen —Doch fallen gleich dem Sturz des Katarakts,
Der, von der steilen Glanzcshöhc springend,
Selbst noch in seines Abgrunds Schaumgebraus(Der Nebclsäulcn bildet, die als Regen