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Abt.
Mn» Sohn, von Straft Hab' ich nicht gesprochen,Bon Buße nur und Gnade. Du hast selbstZu wählen nun — was diese hier betrifft,
Gab unsre Kirche, gab der feste Glaube
Mir Macht, den Sündenpfad zu höh'rer Hoffnung,
Zum Lichte sanft zn ebnen; — sencs aberGehört dem Himmel an. — „Mein ist die Rache!"So spricht der Herr und unterwürfig lalltSein Diener nur die ernsten Worte nach.
Manfred.
Ehrwürb'ger Greis! Nicht heil'ger Männer Macht,Nicht des Gebetes Macht, nicht Sühnuugsbuße,
Nicht Fasten, äußrer Brauch, noch Seclenkampf,
Nicht — was »och schlimmer ist, als Alles dies,
Die angeborne Marter der Verzweiflung, —Gewifftnsvorwurf ohne Höllenfurcht —
Die schon hinlänglich ist, den Himmel n»sZur Hölle zu gestalten — nichts, o nichtsBannt aus dem cw'gen Geist das QualgcfühlDer eignen Sünden, Frevel und der LeidenDer Sclbstbestrafuug; grause Pein der-ZukunftKann nicht so arg den Selbstverdammtcn richten,
Als er sich selber.
Abt.
Alles dies ist gut;
Denn dieses geht vorüber und es folgtEin selig Hoffen, das mit ZuversichtEmpor zum Ort der höchsten Gnade blickt,
Den Jeder findet, der ihn sucht, was auchSein irdisch Irren war — wenn er's bereut,lind der Beginn der Reu' ist das Gefühl,
Daß diese nvth thut. — Also sag' es offen