Dcm spiegelblanken Meer des Eisgcbirgs,Bestreifen wir die struppig rauhen Wellen,
Die einem sturmgepcitschten Schaume gleichen,
Im Nu gefroren — ein ocrstcinter Strudel;
Und diese Zinne, so phantastisch schroff —Erdbebens Kunstwerk, wo in ihrem LaufDie Wolkcnschichten weilen, um zu ruhn —
Ist unfern Festen in der Nacht geweiht.
Hier harr' ich meiner Schwestern auf dcm WegNach Ahriman's Palast — denn wir begehnHeut unser großes Fest. — Wo sic noch säumen!
Eine Stimme.
(Draußen singt.)
Entthront und gefangenLag still der Tyrann,
Mit Ketten behängen,
Im greulichsten Bann.
Ich löste die BandenDcm schlummernden Mann,
So war er, erstanden,
Auf's Neue Tyrann.Millioncnvcrblutung ist so mir gedieh»,Verzweiflung des Volks und des Volkes Ruin.
Zweite Stimme.(Außerhalb.)
Das Schiff, cs segelt sonder Rast,
Ich aber schonte nicht Segel, noch Mast,
Ich zerschlug die Planken, Kiel und Verdeck,,Da blieb kein Wesen, zu künde» den Schreck.Nur Einen saßt' ich im Schwimmen am Haar,Entzog ihn mit Willen der Todesgefahr,
Der zu Land ein Vcrräthcr — ein Räuber zurDen schont' ich — er schafft mir noch ärgeres