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Nicht deines Gleichen sein; doch was dich drückt,Ertragen mußt du's — trotzen hilft zu nichts.
Manfred.
Ertrag' ich's nicht? du flehst ja, daß ich lebe.
Gcmscnjägcr.
Das ist ein Krampf und kein gesundes Leben.
Manfred.
Ich sag' dir, Mann! viel Jahre lebt' ich schon,Niel lange Jahre, doch die sind jetzt nichts —
Es kommen mehr noch — das sind Mcnschenaltcr —Sind Raum und Ewigkeit — und das BewußtseinMit Todcsdurst, — der noch nickt ist gelöscht.
Gcmscnjägcr.
Des Mittlern Alters Siegel trägt ja kaumNoch deine Stirn. Ich bin bei weitem älter.
Manfred.
Wähnst du, die Zeit sei unsres Daseins Maß?Nun wol! doch Thatcn bilden die Epoche»,
Mir sind gleich unvergänglich Tag und Nächte,
Endlos und alle gleich, wie Sand am Meer,
Zahllos wie Sonnenstäubchen, — eine Wüste,
Kalt, unfruchtbar, dran wilde Wogen branden,
Wo nichts zurückblcibt als Gcripp' und Scheiter,
Und bittres, salzgeschwängertes Gewächs.
Gcmscnjägcr.
Gott! er ist toll — doch darf ich ihn nicht lassen.Manfred.
Ich wollt', ich wär' cs; was ich rings erblicke,Wär' dann nur fieberhafter Traum.
Gcmscnjägcr.
Und was
Erblickst du, oder meinst du jetzt zu sehn?
Man frcd.
Ich sehe mich — dich — einen Alpcnhirtcn,