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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
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Dcinc falsche Thräne schafftMir den ärgsten Giftessaft,

Und aus deines Herzens GlutZapft' ich mir das schwarze Blut,

Aus dem Lächeln lockt' ich mirSchlangenbrut voll wilder Gier,

Aus dem Mund den Zaubcrreiz,

Dieses Saftes schärfsten Beiz;

Was auch immer tödtlich trifft,

Deines ist das ärgste Gift.

Bei deiner Kalt' und Schlangengunst,Bei deiner tückcvollcn Kunst,

Bei deinem Blick, der Tugend lügt,

Bei deiner Seele, die nur trügt,

Bei deiner Kunst Vollkommenheit;

Als wär' dein Herz voll Menschlichkeit,

-Bei deiner Lust an fremdem Leid,

Bei deinem Kains-BrudercidBeschwör' ich dich und ruf dir zu:

Zur cigncu Hölle werde du!

Und diese Schale gieß' ich ans,

Die dich verdammt zu solchem Graus:

Du schlummerst nicht, du stirbst auch nicht,So will's hicnicden dein Gericht.

Und scheint der Tod dir auch zu nahn,

So fass' er nur als Graun dich an.

Ha! wie sich regt die Zauberkraft,

Schon fesselt dich der Kette Haft!

Ja! für dein Herz und Hirn erwirbDir diesen Bannspruch nun verdirb!