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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
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Magst du schlummern noch so schwer,Ruht dein Geist doch nimmermehr,Schatten gibt's, die nicht entflieh»,Bilder, die sich nie entstehn,

Eine Macht, dir unbekannt,

Hält dich immerdar gebannt.

Wie in's Leichentuch gehüllt,

Wie von Wolkcndunst erfüllt,

Sollst du Hausen fort und fortIn dem Geist von diesem Wort.

Sichst du mich auch schweben nicht,Fühlt mich doch dein AugenlichtAls ein Ding, das ungeschnNah dir muß vorübcrgchn.

Wann du mit geheimem GrannDann dich wendest, mich zu schaun,Soll dich's wundern, stellt sich nichtDir als Schatten das Gesicht.

Za! die Kraft, dir wohlbewußt,

Ist, was du verbergen mußt.

Zaubcrlant und ZanbcrspruchTauften dich mit grausen: Fluch,Und ein Lustgeist, dir gesellt,

Hält mit Schlingen dich umstellt.Wenn im Wind die Stimme keucht,Wird dir jede Lust verscheucht;Selbst die hehre Nacht versagtAll die Ruh, die dir bchagt;

Und der Sonne, geht sie ans,Wünschest du vollbracht den Lauf.

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