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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
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Um Alles dies mir untcrthan zu machen,

Doch frommt mir's nicht. Ich that den Menschen Gutes,Und Gutes fand ich bei den Menschen auch

Mir frommt' cs nichts; ich hatte manchen Feind,

Und keiner trotzte, mancher fiel vor mir,

Mir frommt' es nichts. Gut oder Böse, Leben,

Kraft, Leidenschaft, was ich an Andern seh',

Mir war's, was Regen ist dem heißen Sand,

Seit jener namenlosen Zeit. Nichts schreckt mich.

Den Fluch nur fühl' ich, keine Furcht zu kennen,

Noch rege Wallung, wie von Wunsch und Hoffen,

Von Lust nach irgend etwas auf der Erde.

Jetzt an mein Werk!

Gehcimnißvollc Macht!

Und ihr, des gränzcnloscn Weltalls Geister,

Von mir im Dunkel und im Licht gesucht,

Die ihr die Erde rings umschwebt, und wohntIn feinerm Acthcr Ihr, die ihr auf GipfelnDer unbcsticgcnstcn Gebirge haust,

Mit Erd' und Mccrcsklüften wohl vertraut

Kraft dieses Zaubcrspruchs beschwör' ich euch,

Der über euch Gewalt mir gibt Erscheint!

(Pause.)

Sie zaudern noch. Jetzt, bei der Stimme dcß,

Der euer Erster ist bei diesem Zeichen,

Das euch erzittern macht beim Anrecht dessen,

Der frei vom Tode steigt empor erscheint!

(Pause.)

Stcht's so mit uns? Ihr Luft - und Erdcngcistcr,

Mich sollt ihr so nicht höhnen. Mil der Macht,

Die noch gcwalt'gcr, mit dem Zaubcrbann,

Den ausgeborcn ein verdammter Stern,

Die Flammentrümmcr einer wüsten Welt,

Am Himmclsraum als eine Hölle wandelnd,