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„Ihr habt so eben nicht mit diesem Menschen ge-sprochen, nicht wahr, mein Bruder?"
„Der Andere ist ein Bursche aus meinem Hanse,den ich zu den Schweizern brachte; ich habe ihm einenAuftrag gegeben, den er in diesem Augenblicke besorgt."
„Ah!" rief der Herzog, als ob ihm die, Antwortgenügte.
„Und wie geht es Margarethe?"
„Ich will sie fragen, mein Bruder."
„Habt Ihr sie seit gestern nicht gesehen?"
„Nein. Ich fand mich gestern Nacht gegen cils Uhrbei ihr ein, aber Gillonne sagte mir, sie wäre müde undschliefe." "
„Ihr werdet sie nicht in ihren Gemächern finden;sie ist ausgegangen."
,,Ja," sagte Heinrich, „das ist möglich, sie solltesich in das Annonciade-Kloster begeben."
Es ließ sich das Gespräch nicht weiter treiben; 1Heinrich schien entschlossen, nur zu antworten. ^
Die zwei Schwäger verließen sich also, der Herzogvon Alen?on, um Sdeuigkeiten zu erfahren, wie er sagte,der König von Navarra, um in seine Wohnung zurück-zukehren.
Einen Augenblick, nachdem die zwei Schwäger sichgetrennt hatten, klopfte man an die Thüre des Schlaf-zimmers von Heinrich.
„Wer ist da?" fragte er.
„Sire," antwortete eine Stimme, in der Heinrichdie von Mouy erkannte, „die Antwort des Goldschmiedsder Sattelkammer." ,
Heinrich ließ, sichtbar bewegt, den jungen Mann ieintretcn und schloß die Thüre hinter ihm.
„Ihr seyd es, von Mouy?" sprach Heinrich, „ichdachte, Ihr würdet überlegen."
„Sire," antwortete von Mouy, „ich überlege seitdrei Monaten; das ist genug, nun ist es Zeit zu handeln."
Heinrich machte eine Bewegung der Unruhe, ^