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Der Starke siegt, der Schwache weicht zurück.
Die Trümmer raucht, und niedcrstürzt der Wall —Auch hier war so der Kampf, wie überall,
Nur dasi noch wildre Leidenschaft entbrannteZur Wuth, die jegliches Gefühl verbannte,
Man bat nicht, denn für Gnade war man taub,And wer gefangen ward, sank in den Staub;
'Auf beiden Seiten war die Wuth der Schlacht,
In jeder Brust der Sicgcsdnrst erwacht,
Und wer nach Freiheit oder Herrschaft strebte,
War ungestillt, so lang ein Feind noch lebte,
Es war zu spät, zu löschen diesen Brand,Verheerung zog schon durch das öde Land,
Die Fackel glomm, die Glut war angefacht,
And Todtc lagen, wo der Mord gelacht.
ii.
Im Anfang hatten sich von Muth durchdrungenDie Krieger Lara's glücklich Sieg errungen:
Doch dies berauschte, riß sic alle fort,
Und Keiner hört mehr ans des Führers Wort;
Sic stürzen auf den Feind in blindem Fliegen,
Sie glauben, Fangen sei auch schon Besiegen.
Die Lust nach Beute, wie der Rache DrangLockt all die Plündrcr in den Untergang;
Umsonst daß Lara was nur möglich thut,
Zu zügeln dieser Menge blinde Wuth,
Umsonst, sucht er die Tollheit zu bekämpfen,
Wer cs geschürt, kan» nicht das Feuer dämpfen;Der kluge Feind kühlt einzig ihren Mnth,
Und zeigt die Tollheit dieser wirren Brut.
Der falsche Rückzug, Hinterhalt bei Nacht,
Das stete Plänkern, der Verzug der Schlacht,